Hkakabo Razi

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Hkakabo Razi
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Der Hkakabo Razi (birmanisch: ခါကာဘိုရာဇီ) ist der höchste (oder zweithöchste) Berg Südostasiens und liegt nahe der Grenze des myanmarischen Kachin-Staats zu China. Er hat eine vermutete Höhe von 5881 Metern. Der Versuch eines amerikanischen Teams 2014 die genaue Höhe mit differentiellem GPS exakt zu ermitteln wurde, nachdem einige Teammitglieder schon auf 5743 m auf dem zum Gipfel führenden Westgrat vorgedrungen waren, abgebrochen. Nach deren Schätzungen wurde die letzte Messung noch mindestens 170–240 m unterhalb des Gipfels gemacht. Hieraus konnte jedoch nicht geklärt werden ob der etwas weiter entfernte Gamlang Razi, dessen jüngste Vermessung im Rahmen seiner Erstbesteigung vom 7. September 2013 eine Höhe von 5.870 Metern (+/- 2 m) ergab oder der Hkakabo Razi der höchste Gipfel Südostasiens und Burmas ist. Der Hkakakbo Razi ist dessen ungeachtet der schwierigste Gipfel des Landes sowie nach Angaben des bis dato einzigen Bergsteigers, Takashi Ozaki, der auf dem Gipfel stand, "einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge der Welt". Der Hkakabo Razi ist der eindrücklichste Karling im oberen Einzugsgebiet des Irrawaddy. Er ist namengebend für den Hkakabo Razi Nationalpark. In der völligen Unberührtheit seiner tropischen Regenwälder wurden hier 441 Vogelarten ermittelt. Bis 1993 war die Region für Ausländer gesperrt. Seit 1997 folgen die ersten Besuche von Ausländern. Bei drei Expeditionen im Jahr 2014 (Burmanesisch, Japanisch, Amerikanisch) konnte keine den Gipfel erreichen. Alle Teilnehmer der burmanesischen Expedition blieben verschollen. Hkakabo Razi ist ein Symbol Birmas, ein Zweifel am Status als höchster Berg des Landes wird von Einheimischen als Bloßstellung des Nationalstolzes empfunden.




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